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Vidu Q3 Reference-to-Video einrichten: vom Einzelmotiv zum Multi-Motiv-Mix

12 Min. Fortgeschrittenen-Tutorial

Reference-to-Video (R2V) ist eine zentrale Vidu-Q3-Fähigkeit für Steuerbarkeit: Das Modell lernt aus Referenzbildern oder -videos Erscheinungsbild, Bewegungsstil, Kameraführung und Gesamtlook und hält in Folgeaufnahmen höhere Konsistenz.

1. Zuerst Konsistenz-Prioritäten festlegen

Vor dem Upload sollte das Team intern priorisieren:

  • Charakterkonsistenz zuerst: Webcomics, virtuelle Idole, Marken-IP.
  • Szenenkontinuität zuerst: Produktdemos, Store-Walkthroughs.
  • Stilisierung zuerst: Kunstfilme, visuelle Experimente.

2. Einzelmotiv-Referenz: minimaler Loop

  1. Referenzbild oder kurzer Clip mit klarem Motiv und wenig Verdeckung wählen.
  2. Im Prompt explizit nennen, was aus der Referenz bleiben soll (Haar, Outfit, Haltung usw.).
  3. Zuerst einen ~8-Sekunden-Testshot für Komposition und Lichtrichtung.
  4. Dann auf 16 Sekunden erweitern – lange Takes am Anfang vermeiden Rework.

Tipp: Referenzvideo ruhig halten; starkes Wackeln führt beim Lernen der Kameraführung leicht zu „Überanpassung“ an Shake.

3. Multi-Motiv-Mix: bis zu 7 Referenzmotive

Bei mehreren Figuren im Bild oder Produkt + Sprecher:in:

  • Pro Motiv möglichst eigene Nahaufnahme-Referenz;
  • Im Prompt klar: „linke Figur = Referenz A, rechte Figur = Referenz B“;
  • Bei Dialog und Lipsync: Sprache und Ton angeben.

4. Mit Start-End-Frame-Steuerung kombinieren

Für härtere Vorgaben an Anfangs- und Endframe siehe Vidu Q3 Start-End-Frame-Steuerung für Übergangsshots.

5. Weiterlesen: Modellgrenzen aus Benchmarks

Stärken von Vidu Q3 aus Rankings: Artificial Analysis im Detail: Warum Vidu Q3 Runway und Veo übertrifft.

Hinweise

  • Niedrige Auflösung „mittelt“ feine Texturen – klare Quellen bevorzugen.
  • Bei Serienproduktion eine Referenz-Asset-Versionsliste führen.

Nach 2–3 Referenzvorlagen als interne „Style Packs“ im gemeinsamen Workbench wiederverwenden – weniger Plattformwechsel-Kosten.