Tutorials
Vidu Q3 Reference-to-Video einrichten: vom Einzelmotiv zum Multi-Motiv-Mix
Reference-to-Video (R2V) ist eine zentrale Vidu-Q3-Fähigkeit für Steuerbarkeit: Das Modell lernt aus Referenzbildern oder -videos Erscheinungsbild, Bewegungsstil, Kameraführung und Gesamtlook und hält in Folgeaufnahmen höhere Konsistenz.
1. Zuerst Konsistenz-Prioritäten festlegen
Vor dem Upload sollte das Team intern priorisieren:
- Charakterkonsistenz zuerst: Webcomics, virtuelle Idole, Marken-IP.
- Szenenkontinuität zuerst: Produktdemos, Store-Walkthroughs.
- Stilisierung zuerst: Kunstfilme, visuelle Experimente.
2. Einzelmotiv-Referenz: minimaler Loop
- Referenzbild oder kurzer Clip mit klarem Motiv und wenig Verdeckung wählen.
- Im Prompt explizit nennen, was aus der Referenz bleiben soll (Haar, Outfit, Haltung usw.).
- Zuerst einen ~8-Sekunden-Testshot für Komposition und Lichtrichtung.
- Dann auf 16 Sekunden erweitern – lange Takes am Anfang vermeiden Rework.
Tipp: Referenzvideo ruhig halten; starkes Wackeln führt beim Lernen der Kameraführung leicht zu „Überanpassung“ an Shake.
3. Multi-Motiv-Mix: bis zu 7 Referenzmotive
Bei mehreren Figuren im Bild oder Produkt + Sprecher:in:
- Pro Motiv möglichst eigene Nahaufnahme-Referenz;
- Im Prompt klar: „linke Figur = Referenz A, rechte Figur = Referenz B“;
- Bei Dialog und Lipsync: Sprache und Ton angeben.
4. Mit Start-End-Frame-Steuerung kombinieren
Für härtere Vorgaben an Anfangs- und Endframe siehe Vidu Q3 Start-End-Frame-Steuerung für Übergangsshots.
5. Weiterlesen: Modellgrenzen aus Benchmarks
Stärken von Vidu Q3 aus Rankings: Artificial Analysis im Detail: Warum Vidu Q3 Runway und Veo übertrifft.
Hinweise
- Niedrige Auflösung „mittelt“ feine Texturen – klare Quellen bevorzugen.
- Bei Serienproduktion eine Referenz-Asset-Versionsliste führen.
Nach 2–3 Referenzvorlagen als interne „Style Packs“ im gemeinsamen Workbench wiederverwenden – weniger Plattformwechsel-Kosten.